HYGIENE

Hygiene bei traditionellen Tätowierungen – häufig diskutiert – eigentlich fast völlig unbegründet…

Über die Hygiene bei traditionellen Tätowierungen wird häufig und meist nicht sonderlich kenntnisreich diskutiert. Das Risiko, sich irgend eine Form von Infektion oder Krankheit einzufangen ist im Vergleich zur maschinellen Tätowiertechnik nicht größer – eher im Gegenteil. Durch die geringere Hautschädigung und den schnelleren Abheilprozeß ist das Infektionsrisiko eigentlich um einiges geringer. Eigentlich. Denn ja, da gibt es noch ein „aber“.

In einigen Studios gerade in Süd-Ost Asien ist es „üblich“ den ganzen Tag die selbe Nadel zu benutzen. Das stellt natürlich ein nicht unerhebliches Risiko einer Infektion dar, gerade im Hinblick auf Hepatitis.
Ebenso sind viele der dort verwendeten Farben zweifelhafter Herkunft, was auch durch eventuelle Lösungsmittel zu Hautunverträglichkeiten führen kann.
Last but not least ist es bei jedem Tätowiervorgang immer eine Frage der Sauberkeit und besonders der Nachsorge. Jede Hautverletzung kann sich, zumindest in der Theorie, immer mit irgend etwas infizieren.

Ich für meinen Teil halte es da ganz einfach. Alles, was ich für die traditionellen BAMBOO TATTOOS verwende, also von der Nadel bis hin zum „Werkzeug“, dem Bambusstab, verwende ich nur einmal für einen Kunden.
Die Nadel sind steril und werden nach dem Stechen entsorgt. Den Bambusstab darfst Du als Andenken behalten. Für den nächsten Kunden fertige ich einen neuen an.

Sämtliche von mir verwendete Tätowierfarben sind gemäß Tätowiermittelverordnung zugelassen und enthalten keine Azopigmente (diese stehen im Verdacht, Krebs zu erregen).
Ansonsten arbeite ich nach den gleichen Hygienemassstäben gestochen wie bei Tattoos mit Maschine. Das bedeutet zeitgemässe Desinfektion, sterile Nadeln, Mundschutz – also das volle Programm.